UW-Station: Ballast-Experiment Drucken E-Mail

 © UnderwaterPromotion.com(14.11.2011) Um herauszufinden, ob Sand tatsächlich als Ballast-Mittel für unsere UW-Station in Frage käme, hätte man die Zusammensetzung des lokalen Sandes analysieren und durch die Dichte der einzelnen Bestandteile deren Abtrieb ausrechnen können. Ich versuchte es auf eine andere Art,...

... in dem ich eine mit einem Liter Luft gefüllte Flasche an eine andere mit Meerwasser gefüllte Flasche befestigte, in die ich langsam Sand füllte. Ich hätte erwartet, daß ich mehr Volumen an Sand als an Luft benötigen würde, um die Flasche sinken zu lassen.

Bei unserem Plan einer Station in Kugelform war die Idee, die untere Hälfte mit Sand zu füllen. Sand ist ein Naturprodukt, massenhaft vorhanden und kann beim eventuellen Abbau der Station einfach wieder abgelassen werden, ist somit also ökologisch unbedenklich. Ich fragte mich, ob die sandgefüllte Hälfte einer Kugel ausreichen würde, um die Station zu versenken.

Das Ergebnis war, daß Sand aus dem Golf von Antalya mit einem Volumen von 0,85 Litern notwendig ist, um Luft mit dem Volumen von einem Liter zu versenken. Wir benötigen also 15% weniger Sand/Wasser als in der Station vorhandene Luft. Das mag für Physiker nicht unbedingt aufsehenerregend sein, Nicht-Experten hatten allesamt jedoch etwas anderes erwartet. Wenn wir davon ausgehen, daß die untere Hälfte der Station nicht bis zum Rand mit Sand gefüllt werden kann, müsste es trotzdem ausreichen, um sie am Meeresboden zu halten. In Kombination mit dem Eigengewicht der Kugel, dem Gewicht der Einrichtung und den Stützbeinen (aus Beton oder ebenfalls mit Sand gefüllt?) ist es vielleicht sogar möglich, mehr als die Hälfte der Anlage mit Luft zu füllen, so daß der Wohnbereich größer wird.

 

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